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Vertrieb, Service und Schulung auf dem Vormarsch

Auf der Suche nach neuen Projekten begegne ich immer wieder den drei Bereichen Vertrieb, Service und Schulung.

Vertrieb

Im Vertrieb werden zur Zeit etliche Ingenieure und Softwareentwickler gesucht, sowohl in Festanstellung, als auch Vertriebspartner / Sales Agency. Diese werden sowohl in Deutschland, als auch im Ausland gesucht. Da es so viele, offene Stellen gibt, kann sich der Kandidat selbst aussuchen, für welche Firma er Produkte und/oder Dienstleistungen verkaufen möchte. Dies ist eine großartige Chance für alle technisch-affinen Vertriebler, die mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen.

Mein eigener Fokus liegt hierbei auf Unternehmen, die Software entwickeln, um Unternehmensprozesse zu verbessern. So bin ich z.B. zu Human Networks gestoßen, die mit Ihrem einzigartigen Cloud System Cleverworks das E-Mail Marketing revolutioniert.

Service

Anlagen und Prozesse werden immer komplexer. Unter den Stichworten Industrie 4.0 und Big Data lässt sich dieser Trend ablesen. Der Service wird daher in Zukunft an Bedeutung weiter gewinnen, sich aber auch verändern. Wo es früher noch ausreichte, einen Service Techniker 1-2 Jahre auszubilden und mit etwas Werkzeug zum Kunden fahren zu lassen, werden die Service-Kräfte der Zukunft einen ganz anderen Hintergrund benötigen.

In Zukunft werden wir Service-Kräfte brauchen, die zur Fehlersuche einen umfassenden Blick über das Gesamtsystem haben müssen. Sie müssen nicht nur die EMSR-Technik verstehen, sondern sich zunehmend auch mit IT-Themen (Cloud, Big Data, Industrie 4.0) auseinander setzen. Weiterhin müssen Sie nach wie vor ein optimales Auftreten beim Kunden vorweisen, da sie das Bild des Auftraggebers wieder spiegeln. Softskills und Kommunikationsfähigkeiten spielen also auch eine Rolle.

Schulung

Es ist ein zweischneidiges Schwert… Auf der einen Seite möchte man gerne die neuen Märkte bedienen (Russland, China, Brasilien, Indien….), auf der anderen Seite steht die Gefahr, dass Technologie billig kopiert wird. Dennoch: Die Chancen auf diesen Märkten Geld zu verdienen überwiegen derzeit gegenüber den möglichen Risiken des Nachahmens. Außerdem sind die Bildungssysteme in den meisten Ländern nach wie vor weit hinter dem Deutschen zurück. Daher ist die Gefahr, sich Konkurenten zu schaffen, klein und überschaubar.

Deutsche Unternehmen investieren zunehmend in Bildungssytseme, um ausländische Kunden mit unserer Technologie vertraut zu machen. Grund genug, sich einmal mit den Möglichkeiten hierzu vertraut zu machen.

Auf der Didacta Messe in Stuttgart und der Learntec in Karlsruhe habe ich mir ein Bild über die aktuelle Lernmanagement Software (LMS) gemacht. Über 50 Gespräche mit Firmen habe ich vor Ort geführt. Die meisten Systeme unterscheiden sich nicht groß voneinander. Es gibt die Möglichkeit, Inhalte wie Videos und Anleitungen einzustellen, Webinare zu organisieren, Tests zu gestalten. Die meisten dieser Systeme sind einfach aufgebaut und ließen sich auch leicht mittels einer Kombination aus Facebook, WhattsApp und YouTube nachbauen. Lediglich die Lernerfolgskontrolle würde dabei auf der Strecke bleiben, was jedoch für viele Führungskräfte ein gutes Argument für den Einsatz einer solchen Software darstellt.

Der Trend geht hin zu selbstlernenden Lösungen mit künstlicher Intelligenz. Auch wenn die Entwicklung noch in den Kinderschuhen steckt, so sind erste Trends zu erkennen. Die Firma Saba hat beispielsweise einen virtuellen Assistenten names TIM ins Leben gerufen, welcher den lernenden beim Lernprozess unterstützt.

Ein weiteres Thema sind virtual reality (VR) Brillen, die es möglich machen, Anlagen, Systeme und Prozesse aus allen Blickwinkeln zu beleuchten, ohne dabei am selben Ort sein zu müssen. Diese Technologie bietet vielfältige Möglichkeiten und wird bereits in der Automobilindustrie verstärkt eingesetzt.

 

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