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Rückblick des Barcamps Nachhaltigkeit

In Karlsruhe fand am 20.05.2017 ein Barcamp zum Thema Nachhaltigkeit statt. Bei einem Barcamp darf jeder Teilnehmer Vorträge, Workshops oder Dialoge im Zeitrahmen von 60 Minuten zu bestimmten Themen halten. Es gab 4 x 60 Minuten Themenblöcke, die vollgepackt mit wertvollen und spannenden Informationen waren.

Bei Jedem 60-Minuten Block gab es ca. 4-5 Vorträge, aus denen man sich einen auswählen konnte. Meine Auswahl

  1. Block: Projektmanagement (selbst gehalten)
  2. Block: Lean Management und Nachhaltigkeit in Unternehmen
  3. Block: Energieeffizienz im Haushalt
  4. Block: Ernährung & Nachhaltigkeit

Eindrücke

Im 1. Block habe ich einen Vortrag zum Projektmanagement gehalten. Viele Projekte, auch im Bereich Nachhaltigkeit, scheitern leider schon bei der 1. Phase, der Projektabwägung. Es hat sich in der Diskussion gezeigt, dass auch viele Teilnehmer Probleme haben, ein Projekt zu quantifizieren, also klar in Zahlen ausdrücken zu können, wie wertvoll das Ziel ist oder wie teuer der Aufwand zur Zielerreichung.

Wenn die Quantifizierung fehlt, ist die Bewertung natürlich schwierig. So berichteten viele Teilnehmer davon, dass sie etliche Ideen haben, aber sich nicht entscheiden können, welche sie umsetzen möchten. Eine gute Bewertung der Idee kann hier oftmals Abhilfe schaffen

In der Diskussion zum Lean Management im 2. Block hat sich gezeigt, dass oftmals menschliche Faktoren dafür verantwortlich sind, ob überhaupt und wie ein Projekt umgesetzt wird. Dabei lassen sich Lean und Nachhaltigkeit auch vielfach kombinieren. Nachhaltigkeit ist oft negativ besetzt und wird gerne mit zusätzlichen Kosten in Verbindung gebracht. Dabei gibt es gerade im Lean Bereich viele Ansätze, die sowohl die Kosten reduzieren, als auch die Nachhaltigkeit steigern. Die Steigerung der Nachhaltigkeit wirkt sich zudem positiv auf die Reputation eines Unternehmens aus.

Im 3. Block zur Energieeffizienz von Häusern wurden mehrere, spannende Möglichkeiten vorgestellt, in einem Haus ohne Schornstein zu wohnen und ein Auto ohne Auspuff zu fahren. Mit Hilfe von Energieeinsparmaßnahmen und auch die Nutzung der Sonnenenergie ist oftmals ein autarkes Leben möglich.

Der. 4. Block handelte von der Ernährung. In dieser spannenden Diskussion wurden unterschiedliche Ernährungskonzepte wie regionale Produkte, Bio oder Vegan iim Hinblick auf Nachhaltigkeit besprochen. Es hat sich gezeigt, dass die Vorurteile und Meinungen oft von den Tatsachen abweichen und noch viel Aufklärarbeit geleistet werden muss. Weiterhin konnten wir festhalten, dass eine vegetarische Ernährung sowohl günstiger, als oftmals auch nachhaltiger ist. Die Verwendung regionaler Produkte bringt nur dann Vorteile, wenn man genau darauf achtet, woher die Produkte genau kommen und wie sie erzeugt werden.

Weiterführende Informationen

Bilder, Eindrücke und Meinungen gibt es auf der Facebook Seite oder Via Twitter #ncamp17
Facebook Seite zum Nachhaltigkeitscamp

Das Barcamp wurde von der Karlshochschule mit tatkräftiger Unterstützung einiger Studenten organisiert und war meiner Meinung nach ein voller Erfolg und zudem sehr gut organisiert! Dickes Lob an dieser Stelle!

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