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Frühstück eines Personal Trainers

Was isst eigentlich ein Personal Trainer zum Frühstück, bzw. wie sieht das Frühstück eines Personal Trainers aus?

In aller kürze – Ein Müsli bestehend aus:

  • Haferflocken
  • Amaranth Pops
  • Geröstete Nüsse (Haselnuss, Mandeln, Walnuss)
  • Kakao (ohne Zucker)
  • Kokosraspeln
  • Frisch gepresster Orangensaft
  • Dazu ein Glas Tee

Wie entsteht das Frühstück eines Personal Trainers?

Vorbereitung

  • Die Nüsse röste ich etwa 1x im Monat und fülle sie in ein Glas
  • Die anderen Zutatetn versuche ich im unverpackt-Laden direkt in Gläsern abzufüllen

Zubereitung

  • Tee aufgießen
  • Den Orangensaft presse ich mit einer üblichen Zitruspresse und verwende 2-3 Orangen.
  • Alle Zutaten in eine Müsli Schale geben, vermischen und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank zum Einweichen geben

Geschmack

Das Müsli schmeckt sehr süßlich wegen dem Orangensaft. Wem es zu süß ist, der kann auch etwas Wasser mit beigeben. Ansonsten verleihen die gerösteten Nüsse und die Kokosraspeln eine schöne Note :-)

Warum besitze ich keine automatische Orangensaft-Presse?

Im Monat verpresse ich ca. 40-60 Orangen. Da würde sich doch die Anschaffung einer Maschine lohnen… Platz, Geld etc. sind alles vorhanden, dennoch presse ich lieber mit der Hand.

Irgendwann im Laufe der Geschichte muss mal jemand herausgefunden haben: Orangen kann man pressen, den Saft trinken und das schmeckt und tut gut. Früher hatte man mit Muskelkraft gepresst, was natürlich recht mühselig ist…

Dann kamen irgendwann, tausende Jahre später, Menschen auf die Idee, diese Arbeit abzunehmen. Sie, also Ingenieure so wie ich einer bin ;-), entwickelten große Maschinen, die diese Arbeit für uns abgenommen hat. Der Saft wurde in Tüten, Packungen und Flaschen abgefüllt, oft noch verdünnt, mit Zucker zugesetzt, mit Konservierungsstoffen versehen etc. Diese Zusatzstoffe waren auf einmal nicht mehr so gut für uns. Zudem scheiden Verpackungen aus Aluminium, Plastik (Weichmacher) etc. Stoffe aus, die zwar nicht sichtbar und spürbar sind, aber eben doch im Organismus landen und verarbeitet werden.

Quelle Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Orangensaft#/media/File:Foerderband_Orangen.jpg

Orangensaft heute
So haben die Menschen gemerkt: Hey Leute, der Saft aus dem Tetra Pack schmeckt zwar auch gut (dank Aroma, Zucker und Zusatzstoffe vielleicht sogar noch besser!), aber irgendwie fühle ich mich nicht so richtig wohl dabei. Also war die Lösung: Frisch gepresster Orangensaft…

Nun ist der Mensch ja nicht dumm und Ingenieure fangen wieder an, zu denken… Sie entwickeln also Maschinen, die das Pressen von Hand abnehmen. Alle Welt stürmt nun auf diese Maschinen, die endlich den Menschen mit dem guten und wertvollen Saft frisch gepresster Orangen versorgt, gleichzeitig aber die lästige Arbeit abnimmt…

Irgendwann merken dann diese Menschen: Hey, der Saft schmeckt gut, er tut mir gut, ich brauch mich nicht mehr bewegen und alles ist in Butter…

Arbeitslosigkeit trotz Job
Diese Vorgehensweise behält der Mensch natürlich bei, auch in anderen Lebensbereichen. So kommt es irgendwann, dass wir mit dem Fahrrad zum Spinning Kurs fahren, uns Bio Lebensmittel im Supermarkt kaufen und ins Reisebüro gehen, den nächsten Urlaub buchen um uns von den Strapezen des Jobs zu erholen. Den job brauchen wir natürlich, um das ganze Geld für Lebensmittel, Wohnung und die Saftpresse zu verdienen. Dabei vergessen wir jedoch eine Kleinigkeit.

Warum ist frisch gepresster Orangensaft so gut für uns?
Der Grund, warum der frisch gepresste Orangensaft so gut tut und schmeckt, ist nicht nur, weil der Saft so lecker und gesund ist, sondern auch, weil wir Menschen über tausende von Jahren mit dem Pressen eine körperliche Betätigung hatten.

Heute machen wir es so: Ich kauf mir eine Maschine, die mir die körperliche Betätigung abnimmt und gehe dafür ins Fitness studio… Oder noch schlimmer: Ich lege mich auf die Couch oder setze mich vor den PC und mache gar nichts, außer mich wundern, dass ich irgendwann krank, frustriert, aggressiv und depressiv werde…

Daher mein Vorschlag

  • Lasst uns die Press-Maschinen wegschmeißen und von Hand pressen
  • Lasst uns aus dem Fitness Studio raus gehen und rein in die Natur
  • Lasst uns keinen Sport mehr machen, dafür aber mehr sinnvoll bewegen
  • Lasst uns weniger Geld verdienen und dafür wieder mehr machen, also mehr tun, mit den Händen und Füßen…

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Weiterführende Informationen

Es gibt genug Beispiele, die zeigen, dass man ohne Geld in einer Gemeinschaft leben kann… Auch als 100 jähriger… für viele ist es eine Frage der Unsicherheiten, des Mutes, der Bequemlichkeit, aber auch der Gemeinschaft mit Ihrer Geschichte..

Dan Buttner hat solche Völker untersucht, wobei es ihm in erster Linie um das Thema Altern, bzw. Gesundheit ging.
https://www.youtube.com/watch?v=I-jk9ni4XWk

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2 comments

  1. Sabine Heinecke-struss says:

    Danke für diesen interessanten Artikel.
    Vor Jahren habe ich begonnen diesen Weg zu gehen, wenn auch in kleinsten Schritten.
    Für mich sehe ich darin nur Positives.

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