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„Beurteile einen Mensch nach seinen Fragen, nicht nach seinen Antworten“
Pierre Marc Gaston

Herkunft und Vergangenheit

Schon damals wollte ich die Menschen  zusammen halten, hier habe ich meine beiden Brüder im Arm.

Geboren und aufgewachsen bin ich 1983 in Lüdenscheid, nähe Dortmund (NRW). Die Familie meiner Mutter stammt aus dem Ruhrgebiet, die meines Vaters aus Kroatien.

Meine Mutter ist als Einzelkind aufgewachsen, ihre Eltern haben den Krieg in Deutschland hautnah miterlebt. Aufgrund der Bürgerkriege in Kroatien ist die Familie meines Vaters, also meine beiden Großeltern mit ihren 5 Kindern, 1963 nach Deutschland geflohen und hat hier ein neues Leben begonnen. Mein Vater war damals 7 Jahre alt.
Meine Großeltern stammen zwar aus zwei unterschiedlichen Ländern, dennoch haben alle 4 den Krieg und dessen Schrecken miterleben müssen.

Ich selbst hatte ein vergleichbar wohlbehütetes Elternhaus, bin dennoch mit 19 Jahren noch vor den Abiklausuren ausgezogen und stehe seit dem persönlich und finanziell auf eigenen Füßen.

Nach der Schule folgte eine Ausbildung zum Mechatroniker und 2,5 Jahre als Facharbeiter in einem Stahlwerk. Parallel dazu absolvierte ich ein Fernstudium zum Dipl.-Ing. für Mechatronik. Im Anschluss arbeitete ich knapp 4 Jahre als Angestellter bei der kleinen Firma Schirm. In diesem 3-Mann Team habe ich quasi fast alles gemacht, was man in einem Unternehmen so tut. Ich war Projektleiter, Vertriebsleiter, habe das Marketing gemacht, Aufträge abgewickelt, Inbetriebnahmen im In- und Ausland durchgeführt, Personal eingestellt, die Webseite neu gestaltet, Flyer erstellt, Vorträge gehalten, Messen organisiert usw..

Seit 2012 bin ich in verschiedenen Projekten für die Industrie, Hochschulen, Startups und Privatpersonen tätig. Die Projekte drehen sich um die Themen Industrie, Technologie, Gesundheit, Sport und Gemeinschaft.

Berufung

Inbetriebnahme Gomel 2012
Hier haben Reiner und ich gerade mit unserem Team in Weißrussland erfolgreich eine KWK Anlage zur Stromerzeugung in Betrieb genommen. Dieses Kraftwerk erzeugt aus Abgasen einer Glasschmelzwanne ca. 3MW Strom, genug Energie also für etwa. 8.000 Haushalte

Ich sehe, dass momentan zwar eine digitale Vernetzung, aber auch eine menschliche Isolation und Vereinsamung der Menschen stattfindet. Ich möchte diesem Prozess eine etwas andere Richtung geben.

Ich glaube, dass ein Weg des menschlichen Miteinanders möglich ist, in gemeinsamen Zielen, in der gemeinsamen Handlung, im gemeinsamen Glauben und in der gegenseitigen Wertschätzung. Mein Ansatzpunkt ist das Schaffen von verbindenen Elementen und Veranstaltungen, wie z.B. meine Sportveranstaltungen.

Weiterhin initiiere ich spannende Projekte, die nur dann erfolgreich umgesetzt werden können, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und miteinander arbeiten. Diese positiven Beispiele sollen all jenen dienen, die ebenfalls tolle Ideen haben, die sie gerne in die Welt hinaus tragen möchten.

Glauben / Glaubenssätze

Glaubenssätze sind die Fundamente unserer Entscheidungen –
Obwohl sie rein objektiv betrachtet nicht immer wahr sind,
so leiten Sie maßgeblich unser Denken und Handeln

  • Jeder hat genau das Umfeld, was gerade für ihn richtig ist
  • Du kannst Schüler oder Meister sein, also nehmen und geben, aber niemals beides gleichzeitig
  • Geld fließt automatisch zu jenen, die damit etwas Sinnvolles für die Gemeinschaft tun
  • Jeder Mensch und jedes andere Lebewesen ist genau so lange auf der Welt, wie es noch eine Aufgabe zu erfüllen hat
  • Schmerzen, Leid und andere, scheinbar negativen Gefühle, sind dazu da, um die Aufmerksamkeit auf einen wunden Punkt zu lenken
  • Alles Schlechte, was ich in anderen Menschen sehe, trage ich auch in mir und möchte ich genau dort zuerst auflösen
  • Schwere Entscheidungen zu treffen schafft ein leichtes Leben. Ausschließlich leichte Entscheidungen zu treffen führt zu einem schweren Leben
  • Investitionen in die Zukunft zahlen sich immer aus
  • Positionen, Berufsbezeichnungen und Posten sind nur Worthülsen. Am Ende des Lebens zählt, was Du getan hast, wie und warum Du es getan hast. Es spielt keine Rolle, wie andere es bezeichnen oder was andere darüber denken
  • Wer zu sich selbst finden möchte, muss den Mut haben, sich von den Vorstellungen und Erwartungen anderer zu lösen.

Inspiration

Viele Menschen haben mich mit ihren Beiträgen, Schriften, Filmen oder in Dialogen inspiriert. Wenn ich nur eines davon hervorheben sollte, dann wäre es die Rede zum 70. Geburtstag von Charlie Chaplin (siehe unten), die ich in einer schwierigen Phase meines Lebens mehrmals täglich gelesen habe.

Albert Einstein – Einer der größten Denker und Inspiratoren unserer Welt auf der israelischen 5-Pfund Banknote. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein#/media/File:Einstein_paper_money.jpg

Menschen, die mich, vor allem in den letzten Jahren, sehr inspiriert haben, sind:

  • Bruce Lee – Kampfsportler (Sei Du selbst, gehe deinen Weg)
  • Jacky Chan – Kampfsportler (Bleibe stets bescheiden)
  • Simon Sinek – Unternehmensberater (Frage Dich stets: Warum tust Du etwas?)
  • Peter Kruse – Unternehmensberater (Erfolgreiches Teamwork: 1+1=3)
  • Tim Ferris – Autor, Blogger und Experimental-Biologe (Effizienz ist entscheidend für den Erfolg)
  • *Torsten Schumacher – Unternehmensberater (Die besten Mitarbeiter brauchen gute Werkzeuge, Herausforderungen und Freiheiten)
  • Sylvester Stallone – Schauspieler (Kreativität macht erfolgreich)
  • Shawn Achor – Unternehmensberater (Mit Spaß arbeitet es sich leichter)
  • Michael Phelps – Profisportler (Krisen sind zum Wachsen da)
  • Albert Einstein – Physiker (Bleibe neugierig und nutze deine Kreativität)
  • Dan Gilbert – Unternehmensberater (Die Psyche des Menschen ist oft irrational)
  • *Benjamin Schulz – Unternehmensberater (Stehe zu Dir selbst, auch dann, wenn es schwer ist)
  • Dan Ariely – Psychologe (Spaß ist ein Teil von wissenschaftlichen Veröffentlichungen)
  • Ken Robinson – Unternehmensberater (Das Kapital liegt in der Bildung – Bildung braucht die richtigen Bedingungen zum Wachsen)
  • Richard David Precht – Philosoph (Stell alles in Frage – Vor allem das, was alle Menschen glauben zu wissen)

*Persönliche Begegnung

Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

Wie möchte ich gerne leben? Eine Utopie

Kinder, Jugendliche, Erwachsene und alte Menschen leben in einer festen Gemeinschaft zusammen, ca. 25-80 Menschen. Jeder hat sein eigenes, kleines Reich, was er sich beliebig einrichten kann (ca. 15-30m²), dazu gibt es viele Gemeinschaftsräume, wie Küchen, Spielräume, Wohnzimmer, Musikzimmer…

Örtlichkeiten
Die Gemeinschaft befindet sich am Rande einer Stadt. Wir leben eher ländlich mit Nähe zum eigenen Hof, zum Wald und zur Natur, liegen aber doch nah an der Stadt und können dort immer schnell die Kultur bestaunen und das vielfältige Angebot nutzen.

Zusammenleben
Man lernt zusammen, singt, lacht, kocht, macht Projekte gemeinsam, unterstützt sich gegenseitig, spielt und macht Sport zusammen, jeder ist für die Gemeinschaft da und arbeitet auch für jene. Geld spielt innerhalb der Gemeinschaft keine Rolle.
Wir sind eher konservativ, traditionell eingestellt. Wir haben feste Bräuche und Rituale.

Auftreten nach außen
Nach außen hin nutzen wir die modernen Möglichkeiten unserer Zeit, wie Internet, Computer, Roboter, Wissenschaft & Technologie und natürlich die moderne Marktwirtschaft. Wir entwickeln eigene Produkte, habe vielleicht sogar eine eigene Fertigung. Wir handeln mit den Menschen außerhalb der Gemeinschaft und verkaufen ihnen unsere Dienstleistungen und selbst erzeugten Produkte. Von dem Geld kaufen wir all das, was wir nicht selbst erzeugen möchten oder können.

Führung
Ein weiser Mann und eine weise Frau sind die Führer der Gemeinschaft. Sie entscheiden gemeinsam über die wichtigsten Themen und geben die Richtung vor. Sie legen Rituale, Traditionen und Bräuche fest, bzw. entwickeln diese gemeinsam mit ihren Beratern. Am Ende haben sie das letzte Wort. Sie werden als Führungspersonen und Vorbilder geachtet und respektiert.

Meine Rolle
Ich könnte mir gut vorstellen, einer der Berater dieser beiden Führungspersonen zu sein und viele Projekte innerhalb der Gemeinschaft aber auch nach außen hin zu leiten. Weiterhin engagiere ich mich für die Bildung und das Sportprogramm der Jugendlichen und jungen Erwachsenen.